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Archiv für November 23, 2007

So wichtig ist ein zweites Standbein

November 23, 2007 Redaktion 1 Kommentar

So wichtig kann ein zweites Standbein sein

Leider sind die Veränderungen, die unsere heutige Zeit begleiten, nicht für jeden von Vorteil. Firmenschliessungen, Rationalisierungen und Einsparungen sind an der Tagesordnung und um so manchen vermeintlich sicheren Arbeitsplatz beginnt eine Zitterpartie. Vor kaum einer Branche macht diese Entwicklung halt. Selbst die öffentlichen Haushalte gehen in die Knie, weshalb Einsparungen an jedem Ende vorgenommen werden müssen. Fast immer beginnt es kaum merklich, bei den einfachen Arbeitnehmern wird dann der Hahn langsam immer mehr abgedreht. Die Kassen sind erschöpft und in vielen staatlichen Betrieben und Behörden werden komplette Abteilungen privatisiert. Die Arbeiter und Angestellten werden zwar mit erheblichen Einbussen von dem Privatbetreiber übernommen, aber die meisten Kräfte überstehen das erste halbe Jahr nicht.

Jeden kann es früher oder später treffen. In unserer unsicheren Zeit muss jeder für sich selbst handeln und sich eine eigene Grundlage schaffen. Es sollte schon rechtzeitig damit begonnen werden, sich ein zweites Standbein aufzubauen, es gibt viele Möglichkeiten.

Eine dieser Möglichkeiten ist eine Branche, die bereits seit Jahren ein grosses Wachstum erfährt und in der sich – ganz nach amerikanischem Vorbild – immer mehr Menschen heimisch fühlen; der Direktvertrieb von Waren und Dienstleistungen im Network Marketing.

Direktvertrieb ist die Vertriebsform, die allen Beteiligten die grössten Vorteile, die angenehmsten Bedingungen, ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis und die besten Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten bietet. Wer sich hier ein Partnerunternehmen mit einer passenden Produktpalette und möglichst günstigen Konditionen heraussucht, dem bietet sich hier  eine sehr interessante Chance – vom günstigen Einkauf bis zum Spitzenverdienst – mit für alle gleichen und gerechten Bedingungen.

Doch Vorsicht, es sind auch einige windige Geschäftemacher unterwegs, die meist hohe Verdienste für wenig Arbeit anbieten. Auch wenn es schön klingt, so etwas gibt es nicht, denn niemand hat etwas zu verschenken. Oft steckt hier ein illegales Schneeballsystem dahinter, doch Schwarze Schafe erkennt man leicht an einigen eindeutigen Kriterien.

In einem Artikel von Juni 2001 (Quelle: “Berliner Wirtschaft” Heft 06.2001) definiert die IHK Berlin einige Kriterien, die eine gewisse Vorsicht gebieten sollten:
1. Gibt es eine vertragliche Abnahme-Verpflichtung für Waren oder Leistungen?
2. Erhält man Kopfprämien für die Anwerbung neuer Vertriebspartner?
3. Bekommt man Waren oder Leistungen nur dann günstiger (z.B. zum Einkaufspreis), wenn man selbst neue Mitglieder ins Geschäft bringt?
4. Gibt es eine Pflicht neue Vertriebspartner zu werben oder kann man „Einzelkämpfer” bleiben?

© 11.2007 by Simone Warnke

Ihre Möglichkeiten

November 23, 2007 Redaktion Kommentieren

1. Ihr Preisvorteil – günstiger einkaufen!

Als eingeschriebener Vertriebspartner oder Vorteilskunde erhalten Sie alle Produkte Ihres Partnerunternehmens zum Einkaufspreis und quasi zu Grosshandelskonditionen. Wenn Ihr Partnerunternehmen keine Mindestumsätze verlangt, lohnt es sich auch schon für den eigenen Bedarf. Sparen Sie konkret meist bis zu 30% gegenüber den regulären Verkaufspreisen und beziehen Sie alle Produkte zu günstigen Versandkosten und schneller als über einen Berater/in direkt über den Anbieter!

Die Registrierung verpflichtet Sie meist zu nichts, Sie bestellen wann Sie wollen und was Sie wollen, haben volles Rückgaberecht und erhalten Ihr Geld zurück. Sie bestellen also immer ohne Risiko!

2. Ihr Nebenverdienst – Produktverkauf

Verkauf kann auf verschiedene Art und mit verschiedener Intension stattfinden. Sie können als Berater/in entweder nur hier und da etwas in kleinem Kreis mitbestellen oder in grösserem Stil professionell verkaufen. Sie können sowohl Einzelkunden betreuen als auch Verkaufsparties veranstalten.

Durch den Verkauf von Produkten kann durchaus ein gutes Nebeneinkommen erzielt werden. Das funktioniert ähnlich einem Sammelbesteller, bringt jedoch einen weit höheren Einkaufsvorteil und damit eine ausserordentlich lukrative Handelsspanne sowie je nach Höhe des Umsatzes einen zusätzlichen Bonus bis über 20%, der vom Partnerunternehmen im Folgemonat wie eine Art nachträglicher Mengenrabatt ausgezahlt wird.

Der Verkauf über Internetshops und stationären Handel ist nicht bei allen Unternehmen erlaubt. Fragen Sie hier vor Ihrem Einstieg nach den Geschäftsbedingungen. Verramschung über Auktionsplattformen aller Art ist allerdings bei allen Networkunternehmen ausdrücklich verboten.

Durch Nutzung der Empfehlung können Sie einen eigenen Kundenkreis auf- und ausbauen.

3. Ihr Zusatzverdienst – Verkauf und Teamaufbau

Für einen guten Zusatzverdienst durch Gruppenaufbau nutzen Sie neben dem Verkauf die Möglichkeit, durch Werbung weiterer Partner eine eigene Gruppe aufzubauen und in Form von Boni an den Gesamtumsätzen mitzuverdienen.

Teamaufbau macht bereits in kleinem Stil grossen Sinn, aber nicht zwangsläufig viel Arbeit. Für den Berater ergibt sich seine Bonusstufe immer aus dem gesamten Umsatz seines Teams. Liegt sein Eigenumsatz unter der bonusfähigen Grenze, hilft es, wenn vielleicht noch 2 weitere Partner geworben wurden, um trotzdem die erste Bonusstufe zu erreichen. Mit einigen Partnern mehr, kann man sehr viel leichter auch höhere Bonusstufen erreichen.

4. Ihr Hauptverdienst – Organisation aufbauen

Sie können eine eigene Organisation aufbauen, indem Sie weitere Partner werben, Ihre Partner betreuen, anleiten und ihnen zeigen, wie diese ihre eigene Arbeit duplizieren können.

Wer sich hier engagiert, betreibt das Geschäft bereits professionell. Hier bauen Sie sich langsam aber sicher eine eigene Vertriebsorganisation auf und betreuen Ihre Partner auch. Sie helfen Ihren Partnern, eigene Teams oder gar ebenfalls eine eigene Organisation aufzubauen und zu betreuen. Das klingt kompliziert, ist es aber gar nicht, denn Sie beginnen nicht mit dem letzten, sondern immer mit dem ersten Schritt.

So können Sie sich ein langfristiges und ständig steigendes passives Einkommen aufbauen!

Voraussetzung ist hier allerdings ein gewisses Engagement, Lern- und Teamfähigkeit. Geschenkt bekommen Sie nirgends etwas und die Bezahlung ist rein erfolgsorientiert.

© 11.2007 by Norbert Warnke

Schwarze Schafe gibt es überall!

November 23, 2007 Redaktion Kommentieren

Schwarze Schafe gibt es überall 

 Wie überall und in jeder Branche gibt es leider auch im Network Marketing schwarze Schafe. Wer sich nicht auskennt oder leichtgläubig ist, Menschen ohne Prüfung zu schnell vertraut oder etwas unbedingt glauben will, weil’s ja so schön klingt und folglich wahr sein muss, kann leider schnell Opfer eines dieser „einnehmenden Wesen“ werden, die sehr gut mit den Bedürfnissen der Menschen spielen können.

Sehr sehr wichtig ist also in jedem Fall, sich vorher möglichst gründlich über das angebotene Geschäft und dessen Möglichkeiten zu informieren, aber auch die rechtliche Seite nicht ausser acht zu lassen. Nicht alles, was angeboten wird, ist auch wirklich legal und das Argument „wenn es wirklich illegal wäre, könnten wir es ja gar nicht tun“, zieht meist auch nicht. Vieles wird erst nach Monaten als illegal erkannt und geschickte Betrügereien gehen oft sehr lange gut.
 
Wie erkenne ich ein unseriöses Geschäft?
 
Werden hohe Verdienste versprochen oder gar garantiert, womöglich auf ganz einfache Art und ohne viel Arbeit, ist schon einmal grösste Vorsicht geboten!

Kein Unternehmen hat wirklich etwas zu verschenken und wäre ein hoher Verdienst wirklich ohne Arbeit möglich, bräuchte man keine Vertriebspartner und würde das Geschäft selbst machen. Partner oder Teilnehmer bzw. Werber gegen Provision werden selbstverständlich nur geworben, wenn sie auch benötigt werden, sie selbst oder nur deren Geld. Vertriebspartner im Network Marketing erfüllen eine Aufgabe (Werbung, Vermarktung, Empfehlung, Verkauf, Betreuung…) und werden nach ihrem Erfolg bezahlt, keinesfalls ohne Leistung beschenkt!

Hohe Verdienste ohne Arbeit sind definitiv nicht möglich, aber es klingt so schön und wenn es nicht viel kostet, gehen nicht wenige das Risiko tatsächlich ein, haben sie schliesslich die vermeintliche Chance, in einem Jahr Millionär zu werden oder in 6 Monaten 240.000 EUR zu verdienen. In der Realität sieht es jedoch meist völlig anders aus und nicht einmal die Betreiber solcher Systeme selbst verdienen wirklich so, wie sie es hunderten oder oft tausenden gutgläubiger Menschen versprechen.

Solche Systeme haben immer eines gemeinsam; sie brechen nach einer gewissen Zeit automatisch in sich zusammen, weil sie eben nicht funktionieren, denn die meisten Menschen können schon so weit rechnen, dass sie dies auch erkennen und folglich nicht dabei mitmachen. Viele solcher Systeme sind sogar illegal und bestraft kann nicht nur derjenige werden, der ein solches System betreibt, sondern jeder, der dafür wirbt.

Illegal ist z. B. Provision auf neue Teilnehmer (Kopfgeld), denn hier wird kein wirklicher Umsatz generiert, sondern nur umverteilt. Die letzten in dieser Kette finden keine neuen Teilnehmer mehr und gehen trotz oft hoher Einzahlung leer aus. Solche Systeme produzieren meist zwischen 70% und 85% Verlierer, die so um ihr Geld betrogen werden.

Wirbt ein Geschäft Kunden, die zur Aufgabe erhalten, weitere Kunden gegen Provision zu werben, was sich progressiv fortsetzt, ist auch das illegal und fällt im UWG (Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb) unter „verbotene Werbung“. Hier wird der Kunde nämlich nicht zum Händler und viele kaufen ihr Produkt nur deshalb, weil sie ohne den zwangsweisen
Produktbezug nicht berechtigt sind, Provisionen auf Umsätze neuer Teilnehmer zu erhalten.

Also Vorsicht, wenn Sie regelmässig etwas kaufen sollen, was Sie eigentlich nicht brauchen und Ihnen dafür Belohnungen angeboten werden und dafür, dass Sie weitere Abnehmer werben.

Werden ausschliesslich Produkte vertrieben, die für den Markt ungeeignet sind, also nur dazu dienen, das Geschäft zu betreiben, handelt es sich um ein Alibi-Produkt eines gut getarnten Schneeballsystems. Das Argument „Wir haben ein Produkt also ist es legal“ zieht hier nicht, denn im Vordergrund steht zweifellos die Werbung neuer Teilnehmer und nicht der Produktvertrieb.

© 11.2007 by Norbert Warnke

Kategorien:Vorsicht Risiko!

Schneeballsystem oder seriöse Branche?

November 23, 2007 Redaktion 3 Kommentare

Schneeballsystem oder seriöse Branche?

Eines der häufigsten Vorurteile nennt Network Marketing schlicht „Schneeballsystem“.

Dies ist allerdings nicht richtig, obwohl es schon ein paar Ähnlichkeiten, aber auch extrem grosse Unterschiede zwischen seriösem und legalem Network Marketing und illegalen (in Deutschland und vielen Ländern verbotenen) Schneeballsystemen gibt.

Der Hauptunterschied liegt in der Ausrichtung des Systems. Während es im seriösen Network Marketing vor allem um den Vertrieb marktfähiger Produkte an den Verbraucher geht, bauen Schneeballsysteme allein auf die Anwerbung neuer zahlender Teilnehmer auf, welche mit ihren Einlagen die bereits früher eingestiegenen Teilnehmer finanzieren.

Im Network Marketing findet jedoch keine Umverteilung von Einlagen neuer Mitglieder statt, es werden nur Provisionen auf echte Produktumsätze aus Vermittlung oder Verkauf gezahlt.

Vergleich Network Marketing mit Schneeballsystem
 
Wie erkenne ich ein seriöses Unternehmen?
 
Hier gibt es einige Kriterien, an denen man meist zweifelsfrei zu erkennen in der Lage ist, um welche Art System sich ein angebotenes Geschäft dreht. Nach diesen Kriterien sollte man sich ein Geschäft ansehen:

  • Verdienst muss auch möglich sein, ohne dass man weitere Teilnehmer werben muss.
  • Der Verkauf von Waren an Endkunden muss möglich sein, nicht nur vom Anbieter in die Struktur.
  • Es darf keine Zwangsabnahme von Waren zum Eigenverbrauch geben.
  • Es darf keine Abnahmeverpflichtung geben.
  • Für die Werbung neuer Teilnehmer darf es keine Provision geben, nur auf Warenumsätze.
  • Eingezahlte Beträge neuer Teilnehmer dürfen nicht auf früher eingestiegene Teilnehmer umverteilt werden.
  • Es muss ein Produkt vertrieben werden, dass sich für den Endkunden eignet, also marktfähig ist.
  • Es darf keine hohe Erstabnahme von Waren verlangt werden.
  • Es darf keine Lagerhaltung verlangt werden.
  • Die Rücknahme von Waren durch das Unternehmen muss möglich sein.
  • Es dürfen keine hohen Verdienstversprechen oder gar Garantien abgegeben werden.

Der Aufbau einer Struktur von Vertriebspartnern ist selbstverständlich nicht illegal oder unseriös, wenn dabei die vorgenannten Kriterien eingehalten werden. Im Network Marketing geht es u. a. um Expansion und Arbeitsteilung, natürlich müssen hierbei die einzelnen Vertriebspartner gemäss ihrem Erfolg und Engagement auch für Aufbau und Betreuung einer Struktur fair und gerecht entlohnt werden.

Nähere Infos zu einigen der genannten Punkte unter „Schwarze Schafe“!

© 11.2005 by MLM Network Portal

Die Verbraucherzentrale Berlin bietet sehr gute Infos zum Thema „Multi Level Marketing“ an, die wir nur sehr empfehlen können. Es wird kurz vorgestellt, was MLM ist und woran man seriöse und unseriöse Systeme erkennen kann.

Auch die Polizei Berlin warnt ausdrücklich vor bestimmten Praktiken, mit denen schwarze Schafe versuchen, Menschen für Schneeballsysteme zu ködern.

Was ist Network Marketing?

November 23, 2007 Redaktion Kommentieren

Network Marketing ( oder Multilevel Marketing ) ist eine Form des Direktvertriebs von Produkten über ein Netz selbständiger Vertragshändler direkt an die Konsumenten. Durch die Umgehung des Gross- und Einzelhandels können die Produkte zu besonders günstigen Preisen abgegeben werden, was die oft auch besonders hochwertigen Produkte für die Konsumenten sehr interessant macht. Der Networker profitiert einerseits von den Verkaufserlösen, erhält aber auch die Möglichkeit, durch Anwerbung weiterer Vertriebspartner selbst eine Gruppe oder Organisation aufzubauen, an deren Umsätzen er dann in Form von Boni partizipiert. Auch die angeworbenen Geschäftspartner haben dieselben Möglichkeiten.

Es existieren in Deutschland bereits einige gut florierende Unternehmen aus dem Network Marketing -Bereich, jedoch steckt diese neue Vertriebsform bei uns mit einem derzeit geringen Marktanteil von unter 5% noch in den Kinderschuhen, während in den USA und einigen asiatischen Ländern bereits Marktanteile von 12 – 20% durchaus üblich sind. Hier liegt die Chance, sich in der Aufbauphase einer noch neuen Industrie- und Handelsform beizeiten einen guten Platz zu sichern.

Je nach Konzept bieten die einzelnen Unternehmen ihren Partnern recht unterschiedliche Produkte und Konditionen. Wer schnelles Geld ohne Einsatz verspricht, ist jedoch mit grösster Vorsicht zu geniessen, denn auch in diesem Bereich gibt es Schwarze Schafe.

© 2005 by MLM-Network Portal

Kategorien:Allgemeines