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Archiv für November 26, 2007

Kehren neue Besen besser?

November 26, 2007 Redaktion Kommentieren

Es gibt immer wieder Menschen, die glauben, wenn sie von Anfang an mit dabei sind, müssten sich alle Nachfolgenden unter ihnen einschreiben und so haben sie dann die Möglichkeit, ohne grossen Aufwand und recht schnell gross herauszukommen. Das ist natürlich ein Trugschluss, denn es gibt immer noch genug Crossliner, die mehr tun und mehr erreichen, so dass es schon sehr schnell genügend Anlaufpunkte gibt, um es (zumal ohne genügendes eigenes Zutun) recht unwahrscheinlich zu machen, dass sich gerade interessante Leute ausgerechnet unter einem selbst einschreiben. Selbst wenn, entscheidet dank diverser Qualifizierungsmechanismen nicht allein der nachfolgende Baum, sondern vor allem, was man selbst dazu leistet – und das kann man genausogut bei einem Unternehmen, das bereits etabliert ist.

Bei einem neuen Unternehmen ist jedoch die Chance, dass es allein die ersten 3 Jahre nicht übersteht, bereits bei etwa 90% – arbeitet man also auf diese Art (3x 3 Jahre mit einem später nicht mehr existierenden Unternehmen), hat man schnell Jahre verloren, die man nicht wieder aufholen kann…

Selbstverständlich brauchen aber auch neue Unternehmen Partner, die es aufbauen und zum Erfolg führen, schliesslich waren auch die etablierten Unternehmen einst neu, hatten eine Chance und haben sie genutzt. Wichtig ist dabei nicht, ob ein Unternehmen neu ist (das allein garantiert gar nix, birgt eher Risiken!), sondern ob es mit dem richtigen Konzept und der richtigen Umsetzung die richtigen Produkte auf die richtige Art zu den richtigen Konditionen und mit dem richtigen Service mit den richtigen Partnern an die richtige Zielgruppe zu bringen vermag. Nur wenn das alles stimmt, wird’s auch was auf Dauer, also sollte man sich „sein“ neues Unternehmen genau angucken, ob dieser Katalog von Punkten auch auf Dauer durchgehalten werden könnte.

OK, das versprechen alle Neuen, aber glaubt man’s dem Sponsor oder der Webseite einfach mal so, weil’s gesagt wurde oder geschrieben steht oder guckt man’s sich lieber selbst genauer an.

© 2007 by Norbert Warnke

Bei jeder Prelaunch mitmachen?

November 26, 2007 Redaktion 2 Kommentare

Zuerst einmal ist (man beachte die AGBs dieser Prelaunches), dass eine Anmeldung völlig unverbindlich ist und keinerlei Ansprüche begründet. Man registriert sich lediglich vorab und bekundet Interesse, mit diesem Geschäft nach dessen Start eventuell zu arbeiten, mehr nicht.

Fast immer ist der Einstieg während einer Prelaunch kostenlos, man findet also vergleichsweise schnell viele vermeintliche Partner, von denen aber meist nur ein Bruchteil später tatsächlich in das Geschäft einsteigt, das mit seinem Start fast immer doch mit Kosten verbunden ist.

Eine Prelaunch garantiert nicht einmal, dass das Geschäft je startet. Startet es, was natürlich alle Teilnehmer hoffen, haben wir ein völlig neues Geschäft vor uns. Dass von allen neuen Networks über 90% die ersten 3 Jahre nicht überleben, davon die meisten nicht einmal das erste Jahr, ist bekannt.

Geworben wird immer mit dem Vorteil, von Anfang an dabeisein zu können, aber ist das wirklich ein Vorteil, mit einem Geschäft zu starten, das mit 8:1 Wahrscheinlichkeit bereits nach einem Jahr nicht mehr existiert? Von Anfang an dabeisein bedeutet auch nicht automatisch, zum Spitzenverdiener zu werden. Egal, wann man einsteigt, es entscheidet nur die Leistung, was man erreicht, nicht der Zeitpunkt des Einstiegs.

Das heisst nun aber nicht generell, dass ich neue Geschäfte ablehne. Mitunter registriere auch ich mich bei einer Prelaunch, wenn ich eine Geschäftsmöglichkeit sehe, die vielleicht interessante Synergieeffekte mit sich bringen könnte.

Egal, wo man einsteigt, das Geschäft sollte zu einem passen und dazu muss man sich informieren und es kennenlernen. Das geht während einer Prelaunch meist nicht, erst bei der praktischen Arbeit.

Warum steigen so viele in eine Prelaunch ein? Viele denken, lieber schnell selbst einsteigen und Karl, Peter und Theo werben, bevor Spam von Karl, Peter und Theo kommt, ob man nicht einsteigen möchte. Komischerweise trifft man bei einer Prelaunch immer die gleichen Leute, zumindest Menschen gleichen Schlages, die einfach ihr Glück versuchen, statt kaufmännisch an die Sache heranzugehen (informieren, kalkulieren, analysieren und abwägen).

© 2007 by Norbert Warnke

Ungenügende Markterschliessungsmöglichkeiten?

November 26, 2007 Redaktion Kommentieren

Ungenügende Markterschliessungsmöglichkeiten?

Network-Gegner führen oft an, durch ein Strukturvertriebssystem ergeben sich keine relevanten Markterschliessungsmöglichkeiten. Dann stellt sich jedoch die Frage, warum gerade Affiliateprogramme mehr denn je eine Rolle spielen? OK, die meisten Affiliateprogramme weisen keine weiteren Strukturen auf, bilden nur eine einzige Ebene, die sich allerdings auch verbreitet. Multilevel-Systeme sorgen hingegen für eine noch schnellere Verbreitung der Werbebotschaften, weshalb viele Affiliateprogramme bereits auf die Vergütung mehrerer Ebenen umgestiegen sind, mit deutlich steigendem Trend.

Sowohl bei Affiliateprogrammen als auch im Network Marketing setzt man auf Verbreitung durch Empfehlung durch Verdienstanreiz und beide Systeme zielen vor allem auf Personen mit Interesse an einem unkomplizierten Nebenverdienst. Im Network Marketing kommt nur noch die Betreuung durch die Upline hinzu, die weitere Effektivität bringt.

© 2007 by Norbert Warnke

Multilevel-Systeme sind teuer?

November 26, 2007 Redaktion Kommentieren

Multilevel-Systeme sind kostenintensiv?

Im Internetmarketing kennen wir das Problem, dass eine einzige Website bei weitem nicht genügt und mit weiteren Kampagnen (z. B. Print, TV, Radio…) einhergehen sollte. Eben diese Aufgabe übernimmt extrem kostengünstig ein Multilevel-System, das ausschliesslich Erfolg bezahlt. Es werden für das Anbieterunternehmen also nur dann Kosten entstehen, wenn gleichzeitig ein Auftrag oder Verkauf erfolgt ist und diese Kosten sind bereits in Produkt bzw. Leistung enthalten. Ein solches System trägt und verwaltet sich also weitestgehend selbst, verursacht keine grossen Kosten und wenig Aufwand. Sie können sich sicher den Aufwand für ausgedehnte Print- oder andere Medienkampagnen vorstellen, die noch nicht zwangsläufig zum Erfolg führen, aber immer mit vorfinanzierten hohen Kosten verbunden sind, die im Network Marketing grösstenteils wegfallen.

© 2007 by Norbert Warnke

Geringe Verdienstmöglichkeiten für die Mehrzahl?

November 26, 2007 Redaktion Kommentieren

Die Mehrzahl der Partner verdient wenig?

Ein Hauptvorurteil lautet, dass sich für die Mehrzahl der angeschlossenen Partner kein „angemessener“ Gewinn einstellt. Ich habe „angemessen“ in Anführungszeichen gesetzt, weil ich diese Bezeichnung für unrichtig halte. Besser ausgedrückt müsste es etwa heissen „nicht alle können davon leben“, denn angemessen kann auch bereits ein kleiner Gewinn sein, wenn man nur wenig dafür tut. Es wollen auch nicht alle davon leben, die überwiegende Zahl der in der MLM-Branche arbeitenden Menschen haben tatsächlich kleinere Ziele, wollen auch wenig tun und freuen sich über ein zusätzlicher Haushalts-, Taschen- oder Reisegeld. Der grösste Teil der Networker arbeitet nebenberuflich, ist also durch einen Hauptjob bereits sozial abgesichert. Hier geht es überhaupt nicht darum, den Lebensunterhalt über Network Marketing bestreiten zu müssen, sondern nur um einen unkomplizierten Zusatzverdienst.

Network Marketing (MLM) bietet unter anderem die Möglichkeit, bei Interesse, Eignung und Engagement mehr daraus zu machen, wenn man möchte. Man hat eine Reihe von Möglichkeiten, die man unabhängig voneinander nutzen kann, aber nicht muss. Falsch ist es, den Menschen, die ihre Möglichkeiten nutzen, vorzuwerfen, dass Andere weniger verdienen, weil diese ihre Möglichkeiten meist nicht einmal nutzen wollen bzw. nur einen Teil derselben.

© 2007 by Norbert Warnke