Was ist “versagen”?
Im Grunde heisst es, dass man es nicht geschafft hat, ein selbst gestecktes realistisches und aufgrund ausreichender eigener Voraussetzungen machbares eigenes Ziel zu erreichen. Wer also etwas kann, aber aus persönlichen Gründen trotzdem nicht schafft, versagt.
Was ist mit Leuten, die einfach kleinere Ziele haben als Andere und ihre eigenen Ziele durchaus erreichen, aber nicht die Ziele, die sich diejenigen gesetzt haben, die so gern von “versagen” reden? – Natürlich versagen die Menschen NICHT, die ihre eigenen Ziele auch erreichen, denn wenn ich mir nur vornehme, 100 m zu laufen, habe ich das Ziel erreicht und habe nicht bei 1.000 m versagt, die gar nicht mein Ziel waren…
Versagen kann man aber, wenn man sich keine realistisch erreichbaren Ziele setzt, sondern Ziele, die aufgrund vorhandener Voraussetzungen zu hoch angesetzt sind, aber sogar das ist noch kein “echtes versagen”, denn man wäre aufgrund mangelnder Voraussetzung gar nicht in der Lage gewesen, das Ziel zu erreichen. Setze ich jemand in einen Kleinwagen, der nur 120 km/h schafft, wird er gegen schnellere Autos keine Chance haben und zwangsläufig verlieren, OHNE jedoch versagt zu haben…
Versagen ist also immer eine persönliche Angelegenheit, die trotz vorhandener Möglichkeiten das Unvermögen beschreibt, diese umzusetzen!
Heisst auf deutsch: Wer etwas nicht kann, versagt nicht – wohl aber jemand, der es eigentlich kann, aber “schuldhaft” nicht schafft.
Wie setzen wir dies in unserer Branche um?
Wir geben neuen Partnern KEINE zu hohen Vorgaben, sondern lassen sie klein beginnen und führen sie langsam auf immer grösser werdende Ziele zu, WENN diese die Voraussetzungen erfüllen und Interesse an grösseren Zielen haben. Wir können einen Partner von aussen nur führen, wenn er auch von innen bereit dazu ist, mit allem anderen tun wir ihm keinen Gefallen, schon gar nicht, wenn wir ihn in die Versagerecke stellen, nur weil er vielleicht kleinere Ziele hat als wir selbst.
Die Aussicht auf die Versagerecke erzeugt Druck, aber mit Druck erreicht man i. d. R. nichts – ausser der Versagerecke. Wer von sich aus etwas erreichen WILL, den erkennt man schon an seinem Handeln, an seinen Fragen oder seinem Interesse. Mit diesen Menschen können wir Weichen gemeinsam stellen und Schritte gemeinsam gehen, denn diese WOLLEN das und dieser WILLE ist EINE Voraussetzung für den Erfolg und Grundstein dafür, die weiteren Voraussetzungen gemeinsam zu schaffen (falls noch nicht vorhanden) …
Ich persönlich arbeite lieber MIT Menschen als gegen sie und unterstütze sie beim erreichen IHRER Ziele, nicht meiner.
Die höchsten Stufen kann eh nicht jeder erreichen und die Branche lebt vor allem von Arbeits- und Aufgabenteilung. JEDER Partner ist wichtig, auch wenn er eine kleinere Aufgabe erfüllt. Wer macht denn in einer Fabrik die wichtigere Arbeit? Die Direktoren oder die Arbeiter? Ist es nicht eher so, dass die Arbeit des einen ohne die Arbeit des anderen keinen Sinn hätte…???
© 2007 by Norbert Warnke
Vor allen würde man Newbies zum teil überfordern wenn man denen von Anfang an zu hohe Ziele setzt. Jeder muss /sollte in seine neue Aufgabe langsam hinein wachsen. Wenn dein neue die ersten kleinere Ziele erfolgreich geschafft hat, kann man dann zu größere Taten übergehen.
Diese Kunst sollte ein gute Sponsor beherrschen.
Tolle Blog Norbert
Neueinsteiger müssen sich ersteinmal mit Network Marketing vertraut machen. Lieber mehrere kleine Ziele stecken, die man auch realistisch erreichen kann, als ein zu grosses was nicht erreicht wird. Es ist doch irgendwie wie beim Auto fahren, da schaltet man auch erst in den 1. Gang und nicht direkt in den 3. Jeder Mensch hat auch Wünsche und Ziele, dies müsste zu allererst einmal raus gestellt werden.
Viele Gründe kommen für ein Versagen in Frage. Minderwertigkeitsgefühle, Versagensängste kommen nicht von ungefähr. Oft ist die Erziehung daran schuld.
Natürlich muss man irgendwann die Vergangenheit ruhen lassen und seine Ansprüche an sich selbst herunterschrauben. Wie schon oben erwähnt, kleine Ziele usw. Aber es ist schwer, wenn man mit sich selbst zu kritisch umgeht.