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Archiv für November 28, 2007

Qualität vs. Quantität beim sponsern

November 28, 2007 Redaktion 1 Kommentar

Die Meinungen sind hier geteilt. Die eine Gruppe meint, alles sponsern zu müssen, was nicht schnell genug auf den Bäumen ist. Die andere Gruppe sucht ausschliesslich nach qualitativ „hochwertigen“ Partnern, also möglichen Führungskräften in spe. Die „Wahrheit“ liegt wie üblich irgendwo in der Mitte.

Es spricht nichts dagegen, monatlich mehrere Partner zu sponsern. Wenn man sich diese Partner aber genauer ansieht, ist immer ein gewisser Prozentsatz dabei, der vor dem Einstieg motiviert scheint, dann aber nicht wirklich aktiv wird, nie erreichbar ist, auf Anrufe nicht zurückruft, auf eMails nicht antwortet und Monate späte noch immer keinen Umsatz gemacht und keinen Partner geworben hat und wenn man ihn mal erreicht, wird man abgewimmelt mit irgendwelchen Ausreden. Es sind auch immer wieder Personen dabei, die einfach nur mal hin und wieder etwas verkaufen oder günstig zum EK einkaufen wollen. Es sind auch immer mal wieder Personen dabei, die glauben, sie bräuchten nichts weiter tun, als 2-3 Leute einzuschreiben, die dann die ganze Arbeit machen und man selbst wird ohne Arbeit reich. Oder Leute, denen es gelingt, schnell ein paar Personen zu sponsern und wenn es mal ein paar Wochen nicht gelingt, weitere Partner zu finden, aufgeben…

Die Liste könnte man noch lang fortsetzen. Tatsache ist aber, dass man nur mit einem Teil der Partner wirklich aktiv arbeiten kann. Das sind die, die erreichbar sind, die bei einem Spruch auf dem AB gleich zurückrufen, die auf eMails schnell antworten, die gerade am Anfang ständig Fragen haben, sich für alle Aspekte des Geschäfts interessieren, die nicht nur darauf warten, dass sich der Sponsor gelegentlich meldet, sondern von sich aus den Kontakt zur Upline suchen, die nicht nur nach Rat suchen, sondern ihn auch befolgen, die mitdenken und die kontinuierlich am Aufbau ihres Geschäfts arbeiten, auch wenn es mal (kommt immer mal wieder vor, gerade am Anfang) nicht so optimal läuft.

Längst nicht immer erkennt man Potential gleich am Anfang. Wenn man überregional arbeitet, sich also gar nicht persönlich kennt, wird es noch schwieriger. Eine Chance haben alle verdient, viele bringen hin und wieder auch mal kleine Umsätze, selbst wenn sie nie wirklich aktiv werden. Andere wachen manchmal nach Monaten auf und tun plötzlich etwas, weil sie durch regelmässige Infos auch ohne gross etwas getan zu haben, das Geschäft etwas kennengelernt haben.  Manchmal ist es auch jemand aus der 2. oder 3. Ebene, mit dem man dann enger und besser zusammenarbeiten kann, den man aber ohne dessen Sponsor nicht im Team hätte.

Ein Team besteht aus vielen verschiedenen Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Zielen, unterschiedlichen Vorlieben und Arbeitsweisen. Jeder Partner, der seine Interessen und seine Aufgabe findet und ausfüllt, ist wichtig. Die richtige Mischung macht’s.

Ein komplettes Team nur aus Führungskräften ist genau so undenkbar wie ein Staat nur aus Präsidenten, eine Glaubensgemeinschaft nur aus Bischöfen, eine Armee nur aus Generälen und eine Firma nur aus Generaldirektoren. Auch in einer Familie kann nicht jeder Vater oder Mutter sein, aber dennoch hat jedes Familienmitglied seinen Platz und seine Aufgaben.

© 2007 by Norbert Warnke

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Was ist „duplizieren“?

November 28, 2007 Redaktion 1 Kommentar

Duplizieren darf keinesfalls in „nachäffen“ ausarten, wie es mitunter fälschlich verstanden wird. Mit der Taktik „Keiner weiss, worum es geht, aber alle machen mit“ kann man kaum etwas aufbauen.

Vorgaben können allenfalls einen Rahmen vorgeben, den jeder individuell auf seine Voraussetzungen abstimmen sollte.

Mal ein Beispiel:

Karlheinz, langjährige Führungskraft, setzt Annoncen in eine Zeitung, die eine bestimmte Klientel ansprechen sollen. Kopiert nun Einsteiger Willi die Texte und es meldet sich tatsächlich ein Interessent, wird man kaum eine gemeinsame Basis finden können, denn der Interessent hat etwas ganz anderes erwartet, was den Ansprechpartner betrifft. Willi hätte die Anzeige auf die Zielgruppe abstimmen müssen, deren Sprache er spricht und deren Mitglieder sich kaum auf eine Anzeige von Karlheinz gemeldet hätten…

Man muss also sich selbst einbringen und darf nicht andere kopieren.

Mit „duplizieren“ ist eher eine Verfielfältigung von Aufgabenträgern gemeint, die zwar etwa die gleiche Aufgabe haben, diese aber nicht auf haargenau die gleiche Art und Weise ausüben müssen. Wir suchen also nicht nach Klonen, sondern nach Gleichgesinnten und Menschen, die diesem Attribut möglichst nahekommen, also Menschen, die sich zutrauen und Willens sind, innerhalb eines gemeinsamen Teams eine Aufgabe zu übernehmen, die sowohl ihnen selbst als auch dem Team nutzt.

Ein Haus baut man auch nicht nur mit Maurern, sondern mit einer bunten Mischung unterschiedlicher Spezialisten und Hilfskräfte. Auch im Network Marketing macht’s die richtige Mischung.

© 2005 by Norbert Warnke

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