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Archiv für Dezember 2007

Machen Bücher erfolgreich?

Dezember 31, 2007 Redaktion 2 Kommentare

Network Marketing ist ein Geschäft, in dem „lerning by doing“ sehr wichtig ist. Das heisst, echte Erfahrungen sammelt man NUR in der PRAXIS!

Du kannst auch als Führungskraft in der Praxis nie einem Partner ein Buch um die Ohren hauen, sondern musst eine EIGENE Kompetenz und Autorität entwickelt haben, sonst nimmt Dich nie jemand ernst. Kompetenz und Autorität gibt’s NUR in der PRAXIS. In der Theorie könntest Du der Kaiser von China sein, aber im wirklichen Leben nutzt Dir NUR das was, was Du in der Realität, also PRAXIS darstellst.

Wenn es Dir um eine Karriere als Führungskraft geht, musst Du begreifen, dass, wer führen will, auch folgen können muss, um wirklich erkennen zu können, was führen in der PRAXIS bedeutet. Um die PRAXIS kommst Du nicht herum und je länger Du sie aufschiebst, desto mehr hast Du noch vor Dir … bei (altersbedingt) abnehmender Lernfähigkeit.

Der frühere russische Präsident Gorbatschow sagte einmal „wer zu spät kommt, den bestraft das Leben„, aber da manche das selbst zu verantworten haben, basteln sie lange Zeit an ihrer eigenen Strafe und statt später das Leben geniessen zu können, folgt nix als der Strafantritt…

Statt zu lesen, wie andere Menschen mit völlig anderen Voraussetzungen und unter völlig anderen Vorzeichen grosse Dinge in deren Leben erreicht haben, bastele lieber bei Zeiten AKTIV und SELBST für DEIN Leben!

Wir sind für alle unsere Erfolge, aber auch unsere Misserfolge ausschliesslich selbst verantwortlich. Verantwortlich sind wir nicht nur für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun. Arbeiten wir nicht an unserem Erfolg, stellt sich dieser auch nicht ein. Lernen ist gut, nutzt aber NUR dann etwas, wenn’s auch in der Praxis umgesetzt wird. Nach dem lesen stellt sich kein Erfolg von selbst ein, man muss so oder so an ihm arbeiten.

Kluge Menschen sagten:

  • Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.
     
  • Wer nicht weiss wohin er segeln will, für den ist jeder Wind ungünstig!
     
  • Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen.

Dein Weg

Warte nicht auf Deinen Erfolg, sondern verursache ihn, denn Dein Weg dorthin beginnt genau JETZT!  (… oder nie…?)

© 12.2007 by Norbert Warnke

Kategorien:Tagesgeschäft

Der Wiedererkennungseffekt

Dezember 30, 2007 Redaktion 1 Kommentar

Corporate Identity (CI) im MLM 

Corporate Identity bedeutet im Allgemeinen den abgestimmte Einsatz von Verhalten, Kommunikation und Erscheinungsbild eines Unternehmens nach innen und aussen auf der Basis eines sich dadurch mit Leben füllenden Unternehmensleitbilds, mit dem Ziel einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Das bedeutet, die Mitarbeiter identifizieren sich mit dem Unternehmen und stellen es positiv nach aussen dar.

Die Nutzung der CI spielt allerdings nicht nur bei in sich geschlossenen Unternehmen und angestellten Mitarbeitern eine grosse Rolle, sondern ist ebenso im Franchising und im Network Marketing durch den Wiedererkennungseffekt sehr wichtig für das Bild der vertriebenen Marke nach aussen, also gegenüber Kunden, Interessenten und der Öffentlichkeit.

Network Marketing ist dem Franchising sehr ähnlich, denn bei beiden Systemen übernehmen Sie als selbständiger Partner bzw. Franchisenehmer ein komplettes Geschäftskonzept inklusive Warenlieferung und einiger Zusatzleistungen wie z. B. der Abrechnung der Provision. Sie übernehmen in beiden Fällen den Vertrieb von Produkten eines bestimmten Anbieters und „vertreten“ dessen Marke in beiden Fällen als selbständiger Unternehmer. Als Networker schliessen Sie sich (ähnlich einem Franchisenehmer bei einer Handelskette) ebenso einer Art „Kette“ an, die sich aus den Vertriebspartnern aufbaut.

Ein in gewissem Rahmen möglichst einheitliches (in jedem Fall aber wiedererkennbares) Bild bringt nicht nur allein durch die Wiedererkennung grosse Vorteile, sondern vor allem dann, wenn sich diese mit positiven Erinnerungen z. B. an besondere Freundlichkeit oder besonders guten Service verbindet und schafft dadurch ein gewisses Vertrauen in die vertretene Marke.

Nicht wenige Networker haben es bereits erlebt, dass sie wegen ihrer Fahrzeugwerbung oder auch nur einer Tüte mit dem Logo ihres Networks angesprochen worden sind z. B. von früheren Kunden eines anderen Partners, die nach Umzug in eine neue Stadt ihre Bezugsquelle verloren hatten. Solche und ähnliche Kontakte sind nur möglich, wenn Sie als Networker Ihre Marke auch nach aussen hin repräsentieren. Auch Fragen von völlig fremden Menschen sind nicht so selten, die sich einfach für das Logo oder das Erscheinungsbild interessieren, das sie vielleicht schon irgendwo einmal gesehen hatten. Produkte mit Wiedererkennungseffekt sind i. d. R. weit besser verkäuflich als Noname-Produkte, die man nie gesehen oder von denen man noch nie etwas gehört hat.

In der Werbung und Produktpräsentation ist das visuelle Erscheinungsbild eines Produkts, einer Marke und auch der sie vertretenden Person sehr wichtig. Sicher kennen Sie aus der Gastronomie die Aussage „das Auge isst mit“? Von einem optisch schön angerichteten Teller würde ziemlich jeder lieber essen als von einem mit lieblos dahingeklatschtem Pamps, oder? Die Corporate Identity gibt Ihrem Produkt und Ihrer Marke neben dem Namen auch noch ein wiedererkennbares Erscheinungsbild, das in sehr vielen Fällen auch den Ausschlag bei der Kaufentscheidung gibt.

© 12.2007 by Norbert Warnke

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Mehrere Geschäfte ausprobieren?

Dezember 29, 2007 Redaktion Kommentieren

Früher gab es sogenannte „Wandergesellen“ (Zimmerleute arbeiten noch heute so!), die nach ihrer Ausbildung auf Wanderschaft gehen, bei mehreren Unternehmen arbeiten und sich überall etwas abgucken. Network Marketing ist da ganz ähnlich. Man muss das Geschäft von Grund auf lernen und das kann man auch, wenn man einfach mal mehrere Geschäfte ausprobiert, bis man das findet, was man gesucht hat, mit dem man sich wirklich wohl fühlt.

Anders herum: Wer sich irgendwo nicht wohl fühlt oder nicht so weiterkommt, wie er es gern hätte oder der sieht, dass die Arbeitsweise, die er gern an den Tag legen würde, zum Umternehmen nicht so recht passt, der sollte unbedingt wechseln. Ein Geschäft muss passen, sonst klappt’s nicht. Wozu bei etwas bleiben, wo’s nicht klappt?

Das Finanzamt kann sogar das Gewerbe entziehen oder es erkennt gewerbliche Kosten nicht mehr als steuerlich absetzbar an, wenn man nicht spätestens nach ein paar Jahren Gewinn macht (nennt sich „Liebhaberei“), also sollte man sein Geschäft schon auf Gewinnerzielung ausrichten. Funktioniert das mit einem Partnerunternehmen nicht, kann ein Wechsel durchaus sinnvoll sein.

Das einzige Geschäft, das für einen Unternehmer zählen darf, ist sein eigenes. Das Networkunternehmen ist Lieferant und Vertragspartner der „Firma ICH“. Jede Geschäftsmöglichkeit oder Produktgruppe erfordert bestimmte Voraussetzungen, Arbeitsweisen und Zielgruppen – Erfolg stellt sich nur dann ein, wenn hier möglichst alles stimmt.

Hier muss man sich allerdings auch genau anschauen, was genau nicht klappt und woran es genau liegt. Nicht selten findet sich die Ursache sogar beim Networker selbst und seiner individuellen Arbeitsweise, wenn er nur begrenzten oder gar keinen Erfolg hat. Oft hilft hier eine Problemanalyse und eine Änderung der Arbeitsweise aber eher als ein Wechsel, bei dem man das Problem auch zum neuen Geschäft einfach nur mitnimmt, aber dadurch natürlich nicht gelöst hat.

Jeder Mensch ist verschieden. Manche Menschen finden auf Anhieb das für sie passende Geschäft, andere müssen erst verschiedenes ausprobieren, um ihren persönlichen Weg zu finden. Daran ist nichts falsch und alle haben für sich recht. Als Networker sind wir selbständige Unternehmer und sollten schon in der Lage sein, Probleme, die sich stellen, selbständig lösen zu können. Die Fähigkeit zur Problemlösung ist eine der wichtigsten Eigenschaften erfolgreicher Menschen. Dazu gehört, dass man das Problem erkennt, sich ihm stellt und es anpackt – ob nun mit einem einzigen oder mehreren probierten Geschäften.

© 12.2007 by Norbert Warnke

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Wie wichtig ist Marktführerschaft?

Dezember 28, 2007 Redaktion 3 Kommentare

Einige Unternehmen stellen sich gern als Marktführer dar, um damit zu dokumentieren, dass ihr Produkt das meistverkaufte und beste sei und es sich so am ehesten lohnt, das Produkt zu vertreiben, das am meisten gekauft wird. Doch ist es wirklich so vorteilhaft, das führende Produkt anzubieten?

Sehen wir uns in jedem beliebigen Laden um, so finden wir, obwohl es bei jeder Produktgruppe schliesslich einen Marktführer geben muss, fast immer eine ganze Reihe vergleichbarer Produkte mit kleinen Unterschieden. Das betrifft unter Anderem auch Biersorten, FastFood oder Cola-Getränke. Alle diese Produkte haben ihre eigene Zielgruppe, sprechen einen ganz bestimmten Schlag Menschen an, sei es über tatsächlich spürbare oder schmeckbare Unterschiede, Nuancen im Unterschied zwischen fast gleichen Düften oder einfach nur dem über die Werbung oder Produktaufmachung transportierten Image des Produkts.

Oft erkennen die Nutzer eines Produkts in Blind-Vergleichen nicht einmal das von ihnen bevorzugte Produkt und es gab einen Fall eines bekannten Modeschöpfers und Parfum-Designers, der bei einem Test im TV seinen eigenen Duft nicht erkannt hatte.

Jeder Mensch folgt seinen eigenen Kriterien bei seiner individuellen Kauf- oder Nichtkauf-Entscheidung. Wenn wir allein beim Beispiel Cola-Getränk bleiben und beim Marktführer einen 60%igen Weltmarktanteil vermuten, der national in unserem Land vielleicht eher bei 40% liegt, kommen wir schon auf einen Anteil von 40%-60% Nicht-Käufer, die sich ganz bewusst für ein Alternativprodukt entscheiden.

Uns als Vertriebler sollte also weniger interessieren, was weltweit insgesamt die besten Zahlen schreibt, sondern vor allem, was uns persönlich überzeugt, was qualitativ hochwertig und preislich angemessen ist und was wir persönlich besser und glaubwürdiger empfehlen können. Mit einem Marktführerprodukt kann man genau so als Händler scheitern wie mit jedem anderen Produkt, wenn unsere Zielgruppe es nicht oder zu wenig annimmt.

Der Anbieter ist weniger wichtig als man denkt. Ein Produkt muss gut und sein Geld wert sein und der passenden Zielgruppe glaubwürdig und ansprechend präsentiert werden.

© 12.2007 by Norbert Warnke

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Mit der Downline werden Konkurrenten ausgebildet?

Dezember 27, 2007 Redaktion Kommentieren

Ebenfalls ein oft gehörtes Vorurteil ist, dass sich Networker selbst Konkurrenten schaffen, die dann dem Sponsor Marktanteile wegnehmen könnten.

In der „normalen“ Wirtschaft mag es auch durchaus so sein, dass man sich vielleicht als einziger Fernsehtechniker im Viertel Konkurrenten heranzieht, wenn man ausbildet, der Lehrling später seinen Meister macht und sich womöglich in der gleichen Strasse mit seinem Laden niederlässt und so dem Ausbilder schliesslich Kunden wegnimmt.

Im MLM verhält es sich jedoch völlig anders, denn der neue „Meister“ hat kein Ladengeschäft, das jeder sehen könnte. Er arbeitet im Empfehlungsmarketing in einem völlig anderen Umfeld als der „Lehrling“, er bringt der Struktur des „Meisters“ (seines Sponsors) konkret höhere Gesamtumsätze und nicht nur sich selbst, sondern auch dem Sponsor Vorteile, denn nicht nur der Marktanteil des neuen Networkers baut sich auf, sondern der des Sponsors wächst gleich mit.

Der neue Partner nimmt dem Sponsor also gar keinen Marktanteil weg, wenn er völlig andere Menschen kennt. Er bringt seiner Struktur einen höheren Gesamtumsatz, lässt die Bonusstufe des Sponsors mit steigen und bringt ihm konkret Boni.

MLM basiert aufgrund vieler Besonderheiten auf einer völlig anderen Logik als der normale Einzelhandel oder Direktvertrieb. Die Voraussetzungen sind völlig anders, also müssen es folglich auch die Arbeitsweisen sein.

Um nun aber dennoch ein Beispiel aus dem „klassischen“ Handel zu nutzen, kann man die Anwerbung eines neuen Networkers am ehesten mit der Eröffnung einer eigenen Filiale vergleichen, die keine Kunden kostet, sondern zusätzliche Umsätze bringt. Das ist selbstverständlich auch der Sinn der Sache.

© 12.2007 by Norbert Warnke

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