Archiv

Archiv für Mai 2008

PR im Internetforum

Mai 24, 2008 Redaktion 3 Kommentare

Foren sind einerseits eine beliebte Werbeplattform für online arbeitende Networker, andererseits aber auch ein Tummelplatz für vielerlei Menschen mit unterschiedlichsten Beweggründen. In Foren treffen viele unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Voraussetzungen, Meinungen und Ambitionen aufeinander, was mitunter auch nicht ganz unproblematisch ist und bei weitem nicht immer die gewünschte Wirkung bringt.

Was man auch beachten sollte, ist, dass jedes Forum bei weitem mehr registrierte Mitglieder und passive Leser hat als aktive Schreiber. Selbst wenn in einzelnen Foren wenig geschrieben wird, können im gleichen Zeitraum durchaus hunderte Seiten von Besuchern aufgerufen und gelesen werden. Ein Forum ist wie eine Zeitung; der Besucher ist einer von vielen Lesern, der Schreiber einer von wenigen Reportern und die Moderatoren die Redakteure. Wichtiger als die Zahl der ständig geschriebenen Beiträge (die können auch belanglos sein) ist die Ausgewogenheit und die Art des Umgangs miteinander. In Kriegsgebieten achtet niemand auf Werbeplakate.

In einem Internetforum treten Sie grundsätzlich öffentlich auf, werden öffentlich wahrgenommen und alle Ihre Beiträge sind rechtlich als Veröffentlichungen zu sehen. Das hat aber nicht nur eine rechtliche Bedeutung, sondern Sie stellen sich mit einer Veröffentlichung selbst ins Scheinwerferlicht. Ihre Beiträge können von Jedermann gelesen werden und sind u. U. in Verbindung mit Ihrem Namen über Suchmaschinen zu finden. Durch Ihre Beiträge können Sie auch angreifbar werden, wenn Sie Beiträge schreiben, die Dritte gegen Sie verwenden können. Entsprechend wichtig ist also immer ein rechtlich einwandfreies Auftreten.

Es gibt grundsätzlich mehrere Möglichkeiten, sich in einem Forum zu bewegen.

Sie können sich auf reine Werbepostings beschränken. Bitte rechnen Sie hierbei aber nicht mit grösseren Erfolgen, denn kaum jemand steigt über Personen, von denen er nichts weiss, in ein Geschäft ein, das er nicht kennt. Qualifizierte Partner lassen sich so nur in absoluten Ausnahmefällen finden.

Sie können das Forum für soziale Kontakte nutzen und einfach nur allgemeines Blabla austauschen. Sicher finden Sie so nette Gesprächspartner, aber für Ihr Geschäft hat es keine nennenswerte Auswirkung. Es finden sich Gruppen, bei denen die Mitglieder sich zwar gegenseitig anwerben, aber wirklich aktiv wird dort kaum jemand mit der so angesammelten Menge von Geschäften ohne Priorität.

Ein Forum für Geschäftsleute sollte aber weder reine Werbeplattform sein, noch Tratschplattform für Leute mit Langeweile.

Zeigen Sie sich als fachlich kompetent, betreiben Sie reine PR!

PR (public relations) bedeutet „Öffentlichkeitsarbeit“, beinhaltet also sowohl den Begriff „Arbeit“ (im Gegensatz zu Freizeit) als auch „Öffentlichkeit“. Man stellt sich also selbst ins Rampenlicht der Öffentlichkeit, wird wahrgenommen und beurteilt nach dem, was man schreibt!

Heulen Sie aber nicht mit den Wölfen, denn damit sprechen Sie nur das eigene Rudel an!

Wichtig ist, eigenes Profil zu wagen und deutlich zu zeigen, denn nur so sprechen Sie Menschen an, die gleich oder ähnlich denken wie Sie selbst. Ihr Ziel sollte sein, Gleichgesinnte zu finden und anzusprechen und nicht, es möglichst jedem recht zu tun, was ohnehin nicht möglich ist.

Geben Sie Foren nicht zu viel Gewicht!

Werbung und PR muss grundsätzlich breit gestreut sein. Nutzen Sie möglichst viele Werbemöglichkeiten parallel. Verlassen Sie sich niemals auf nur eine Werbeform und schon gar nicht auf Internetforen. Suchen Sie vordringlich nicht nach neuen Kunden oder Partnern, sondern zuallererst einfach nach Kontakten. Viele Kontakte lassen sich nur mittel- bis langfristig nutzen, nur wenige schnell. Eine zarte Pflanze lässt sich niemals mit Gewalt aus dem Boden peitschen, sondern braucht Zuwendung, Nahrung und Pflege bis zur Erntezeit.

© 05.2008 by Norbert Warnke

Kategorien:Tagesgeschäft Schlagworte: , , ,

Verträge nicht schnell, sondern gut überlegt eingehen!

Mai 12, 2008 Redaktion 2 Kommentare

Verträge aller Art solte man sich grundsätzlich und immer in Ruhe durchlesen. Bei unverständlichen Ausführungen am Besten mit dem Vertragspartner den Vertrag Punkt für Punkt durchgehen, wie die Auslegung zu verstehen ist. Sind Aspekte und Auslegungen unakzeptabel oder gefallen nicht, bleibt nur die Möglichkeit, den Vertrag nicht einzugehen, denn einmal unterschrieben hat man sich mit allen Punkten schriftlich und verbindlich einverstanden erklärt. Deshalb sollten Verträge grundsätzlich erst dann unterschrieben werden, wenn Beide Partner vollends zufrieden sind. Es bringt nichts, Verträge zu unterschreiben, die später zu Problemen führen können und es bringt später auch nichts, sich darauf zu berufen, die Punkte nicht gekannt zu haben.

Im Network Marketing wären beispielsweise Punkte wie die nachfolgenden sehr wichtig:

Kosten für Einstieg und Betrieb

Wer in ein Geschäft einsteigt, sollte sich bereits vorher im Klaren sein, welche genauen Kosten der Einstieg und die spätere Arbeit mit dem Geschäft zur Folge haben. Es ist schon wichtig, zu prüfen, ob ein als kostenlos bezeichneter Einstieg tatsächlich keine versteckten oder indirekte Kosten nach sich zieht. Man sollte schon auf genaue Formulierungen achten, denn wenn z. B. mit dem Einstieg automatisch ein Startpaket bestellt oder ein Produktabonnement abgeschlossen werden muss, ist eine Formulierung wie „keine Einstiegskosten“ definitiv falsch.

Ausschliesslichkeit

Unternehmen, die ihren Partnern verbieten, auch mit anderen Networks zu arbeiten. Als Networker sind wir ja selbständige Unternehmer und haben das Recht, mit einem oder mehreren Lieferanten zu arbeiten. Die unternehmerische Freiheit ist gesetzlich garantiert. Bei Handelsvertreterverträgen kann ist es jedoch üblich, direkte Konkurrenzangebote auszuschliessen. Im Network Marketing ist Ausschliesslichkeit nicht mehr zeitgemäss.

Ordentliche Kündigung

Sieht ein Vertrag ordentliche Kündigungen beider Seiten auch ohne Angabe von Gründen vor, verbirgt sich hier die Gefahr, dass man bei erreichen einer hohen Verdienststufe ohne Grund fristgemäss vom Unternehmen gekündigt werden kann, das sich dann einfach jede weitere Provisionszahlung spart. Ausserordentliche Kündigungen sind OK, die wären aus wichtigen Gründen wie z. B. Vertragsverstössen gerechtfertigt. Ordentliche Kündigungen sollten zwar dem Partner vorbehalten bleiben, aber dem Unternehmen nur aus wichtigem Grund wie z. B. schwerwiegenden Vertragsverstössen durch den Partner.

Mindestabnahmeverpflichtungen

Auf bestimmte Mindestabnahmen sollte man sich keinesfalls einlassen, denn diese muss man auch abnehmen, wenn man keine Kunden hat, an die man die Waren weiterverkaufen kann. So können sich Keller und Garagen mit unverkäuflichen Waren füllen. Hier sollte aber der Unterschied zwischen Abnahmeverpflichtung (man ist vertraglich verpflichtet, eine bestimmte Menge abzunehmen) und Bonusqualifikation (man entscheidet selbst, ob man sich qualifiziert) beachtet werden.

Bonusqualifikation

Gehört eher in den Marketingplan, der wird aber Bestandteil des Vertrages. Hier sollte man darauf achten, dass die Qualifikation auch erreichbar ist. Wer selbst monatlich Waren für tausende €uro umsetzen muss, um Boni aus dem Team beziehen zu können, stellt sich meist selbst ein Bein, denn hohe Vorgaben sind oft nur sehr schwer erreichbar. Eigenumsätze unter 100 € oder gar unter 50 € sind dagegen leicht zu erfüllen, letztere bei entsprechend interessanter Produktpalette sogar mit Eigenbedarf, falls man (noch) keine oder zu wenig Kunden hat.

Marketingplan

Der Marketingplan wird zum Vertragsbestandteil und wird mit Unterschrift auf dem Beraterantrag rechtsverbindlich anerkannt. Entsprechend wichtig ist es, den Inhalt zu kennen, denn der Marketingplan entscheidet über die Verdienstmöglichkeit, die Bonusverteilung und schliesslich das Einkommen. Niemals sollte man sich auf geschönte Beispielrechnungen verlassen, sondern eigene realistische Szenarien selbst durchkalkulieren.

Ein Antrag ist kein Vertrag?

Falsch! Dies ist leider ein weit verbreiteter Irrtum, denn der Antrag wird definitiv zum Vertrag, wenn der Vertragspartner den Antrag annimmt. Ein Vertrag kommt, rechtlich gesehen, immer dann zustande, wenn zwei übereinstimmende Willenserklärungen (die eine ist der „Antrag“, die andere die „Annahme“) zu einer gegenseitigen Handlung (Kauf, Geschäft etc.) führen. So wird aus dem eigentlich harmlos klingenden Antrag durch Annahme schnell ein rechtsverbindlicher und in allen geltendem Recht entsprechenden Punkten zu einem Vertrag, dessen Inhalt auch einklagbar ist.

Ein Geschäft zu beginnen und zu betreiben ist kein Glückspiel, sondern eine gewerbliche Handlung, die eine gewisse Portion kaufmännisches Denken erfordert. Der Kaufmann prüft ein Angebot genau, kalkuliert es durch, wägt Vor- und Nachteile gegeneinander ab, prüft vor allem die möglichen Nachteile und entscheidet sich erst dann, also nach gründlicher Prüfung, ob er eine vertragliche Verpflichtung eingeht oder es lieber lässt. An diesen Punkten zeigt sich, wer das Zeug zum Unternehmer hat oder wer halt nur ein Zocker ist.

© 05.2008 Norbert Warnke

Einfache Werbung für mein Geschäft

Mai 4, 2008 Redaktion 3 Kommentare

Sehr wichtig für den Aufbau des eigenen Geschäfts ist die Werbung. Die Menschen müssen erfahren, was wir anzubieten haben, also muss man es ihnen logischerweise auch irgendwie mitteilen. Hier stellt sich aber immer wieder die Frage, welche Art Werbung denn nun wirklich funktioniert und was nicht so sehr. Diese Frage ist aber leider nicht ganz klar zu beantworten und schon Henry Ford sagte einmal:

„50% meines Werbebudgets ist hinausgeworfenes Geld. Niemand kann mir allerdings sagen, welche 50% das sind.“

Wir sehen also, es ist nicht immer so ganz einfach und die Aussage von Henry Ford sagt uns zumindest, dass wir nicht nur tüfteln sollen, bis wir genau wissen, was klappt und was nicht und dann erst mit der Werbung beginnen, sondern gleich, hier, jetzt und sofort mehrere Möglichkeiten nutzen sollten, von denen ein Teil sicher funktionieren wird. Funktionieren kann aber immer nur das, was wir wirklich tun, nicht, was wir nur in Erwägung ziehen.

Nicht jede Art und Form der Werbung ist wirklich effektiv. Wir sollten sie aber dennoch nutzen, denn wir wissen nie, wer wann wo gerade auf unsere Werbung aufmerksam wird. In der Werbung ist also eine gewisse Streuung sehr wichtig und wenn sie auch oft nicht schnell zum Erfolg führt, sorgt sie so für einen gewissen Wiedererkennungseffekt. Etwas, das man schon mal gesehen hat, ist meist interessanter.

Sehen wir uns einfach mal mehrere einfache Möglichkeiten für Werbung an

>>> Hier zum vollständigen Artikel!

© 05.2008 by Norbert Warnke