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Archiv für Juni 2008

Passives Einkommen – Geld ohne Arbeit?

Juni 30, 2008 Redaktion 1 Kommentar

Immer wieder wird in der Network Marketing Branche mit dem Begriff „passives Einkommen“ geworben. Da heisst es nicht selten, man bekäme regelmässig Geld, ohne dafür arbeiten zu müssen, also eben „passiv“. Diese Erklärung ist zwar auch nicht völlig falsch, aber leider auch nicht ganz richtig.

Es gibt verschiedene Einkommensarten. Während Sie für aktives Einkommen aktiv eine direkte Gegenleistung erbringen bzw. bei nachträglicher Auszahlung erbracht haben, bezeichnet passives Einkommen die Einkünfte, die aus zurückliegenden Dingen resultieren. So sind z. B. Tantiemen für Bücher und Musikstücke genauso passive Einkünfte wie Mieteinnahmen.

Im Network Marketing haben Sie die Möglichkeit, eine eigene Vertriebsgruppe aufzubauen und erhalten für die Aufbauleistung und Betreuung dieser Gruppe vom Anbieterunternehmen Boni auf die Umsätze Ihrer Gruppe. Da hier auch Umsätze mit eingerechnet werden, die Sie nicht selbst (also nicht direkt/aktiv) generiert haben, sondern Partner Ihrer Gruppe, handelt es sich auch hier um passive Einkünfte.

Wie bei jedem anderen Geschäft bekommt man selbstverständlich nichts geschenkt. Wenn sich die Arbeit von allein tun würde, bräuchten die Anbieter keine Partner und könnten sich ihre Gewinne allein einstecken.

Die Partner eines Networkunternehmens haben die Aufgabe, für Produktabsatz zu sorgen. Dies kann direkt geschehen durch Verkauf und Eigenbedarfsdeckung, aber auch indirekt dadurch, dass man sein Partnernetz expandiert, also weitere Partner ins Geschäft bringt.

Es gibt dadurch zwar einen passiven Einkommensteil, aber um auf indirekte Umsätze der eigenen Gruppe Boni zu erhalten, muss man diese Gruppe erst einmal aufgebaut haben und um dauerhaft Boni zu erhalten, muss man diese Gruppe fördern, damit sie aktiv bleibt und dauerhaft Umsätze generiert werden, die Boni abwerfen.

Also eben mal irgendwo einsteigen, 1-2 Leute werben und auf Reichtum warten, funktioniert definitiv nicht!

© 06.2008 by Norbert Warnke

Der Onlineshop im Network Marketing

Juni 15, 2008 Redaktion Kommentieren

Ein Shop ist schon recht nützlich als ZUSÄTZLICHE Möglichkeit, Umsätze zu generieren, aber als alleiniger Vertriebsweg leider nicht so sehr geeignet, es sei denn, man hat sehr gute Fachkenntnisse über Internet und ist zu viel Engagement bereit, was nötig ist, um sich gegen eine ständig wachsende Zahl von Mitbewerbern im Internet durchzusetzen.

Das Internet teilt man sich immer und zu jeder Zeit mit allen Mitbewerbern und Konkurrenten, aber vor Ort beim Kunden hab ich noch nie einen Mitbewerber getroffen…

Auch Kundenpflege und Kundenbindung ist persönlich von Mensch zu Mensch weit leichter und effektiver möglich als ohne die Möglichkeit der Kontaktierung von Kunden und Interessenten.

Warum sollte jemand, der heute bei mir über meinen Shop eingekauft hat, morgen nicht den genau gleich aussehenden Shop eines Crossliners nutzen, wo er zum gleichen Preis die gleiche Ware bekommt? Viele User merken sich die URL eines Shops nicht, suchen immer neu über Suchmaschine und hier kommt’s natürlich darauf an, wie gut man selbst gefunden wird, wenn es gleichzeitig noch hunderte oder tausende geneu gleicher Shops gibt, die meist von Suchmaschinen sogar ignoriert werden, weil sie gleiche Inhalte nicht beliebig oft listen.

Ein Shop, über den man SELBST seine Kunden bedient, bietet hier noch Möglichkeiten, über Werbegeschenke oder Gutscheine Kundenbindung zu betreiben. Bei Shops, die man nur bewirbt, das Unternehmen aber selbst ausliefert, hat man hingegen gar keine Möglichkeit mehr, in irgendeiner Form einzugreifen.

Internetshops boomen zwar, aber das heisst, dass die Konkurrenz ständig grösser wird und NICHT die Chancen! Viele grosse Shopanbieter haben genau deshalb schon Affiliateprogramme ins Leben gerufen, weil sie nur über breite Streuung noch nennenswerte Umsätze einfahren.

Einige MLM-Unternehmen, die Onlineshops anbieten, gewähren über die direkt von ihnen betriebenen Shops zwar einen gewissen Kundenschutz über die Zuordnung eines bestimmten Kunden, aber das ist aber nur ein einzelner Aspekt. Kundenschutz gewähren auch einige Affiliateprogramme bereits

Weitere wichtige Aspekte wären, dass man als „echter“ Berater seinen Kunden auch mal andere und neue Produkte vorstellen kann, während Kunden über einen Shop i. d. R. nur das kaufen, was sie bereits kennen. Rabatte und Gutscheinaktionen als Mittel zur Kundenbindung oder Motivation sind über einen Shop, der direkt vom Unternehmen betrieben wird, ebenfalls nicht möglich.

Dann noch die Tatsache, dass es sich bei einem solchen Shop nicht um „eigene“ Kunden des Beraters handelt, sondern um Kunden des Anbieterunternehmens. Es ist also nicht möglich, bei einem Wechsel Kunden „mitzunehmen“ und oft hat man nicht einmal Daten „seiner“ Kunden, hat nichts anderes zu tun, als zu werben, ohne wirklich in die Abläufe wirksam eingreifen zu können.

Im Network Marketing arbeiten wir mit Empfehlungen. Das bedeutet ja u. A. auch die Weiterempfehlung durch Kunden, die durch persönlich betreute Kunden sehr viel wahrscheinlicher ist und wozu man als „echter“ Berater seine Kunden motivieren kann, weil man selbst direkt mit ihnen Umgang pflegt. Nicht nur ein Produkt selbst kann ja Gegenstand einer Empfehlung sein, sondern auch ein netter Berater, gute Beratung, guter Service, unkomplizierte Lieferung und einiges mehr. All dies kann ein nicht betreuter Onlineshop allein nicht bieten

Des weiteren sind auch nicht nur bereits bestehende Kundenbeziehungen sehr wichtig, sondern auch der Kontakt zu Interessenten, die erst zu Kunden werden. Dies geschieht keineswegs automatisch, sondern setzt nicht selten einen vorherigen Kontakt mit Fragen und ausführlicher Beratung zum Produkt voraus. Entscheidend ist, ob während dieser Phase Vertrauen zum Interessenten aufgebaut werden kann. Ein guter Verkäufer verkauft also nicht nur sein Produkt, sondern auch sich selbst, seine Leistungen, Service und Vertrauen. Dies kann er allerdings nur, wenn er die Möglichkeit dazu hat, sich persönlich mit einzubringen.

Dies sind alles Dinge, die man nicht ganz ausser Acht lassen sollte, denn sie können sich auf Umsatz und Verdienst direkt auswirken und über gleiche Möglichkeiten der Downline auch indirekt.

© 06.2008 by Norbert Warnke

Suchst Du Wege oder Gründe?

Juni 14, 2008 Redaktion Kommentieren

Im täglichen Leben begegnen uns immer wieder Menschen, die genau zu wissen glauben, warum eine Sache nicht funktionieren kann und die etwas deshalb gar nicht erst beginnen. Alles kann man sich ja irgendwie zurechtbiegen oder ausrechnen und für jedes Argument lassen sich scheinbare Beweise finden.

Nun, wenn man sich vorher lieber anhand nicht einmal repräsentativer Zahlen schon ausrechnet, dass etwas nicht funktionieren kann, statt nach Wegen zu suchen, es dennoch umzusetzen, sollte man besser einen 400 €-Job annehmen, in dem man allerdings auch etwas tun muss – allerdings bekommt man seine Aufgabe vorgegeben und muss sich nicht selbst drum kümmern, das richtige zu tun. Wer den Weg in die Selbständigkeit gehen will, muss auch selbständig handeln und entscheiden können.

Oft ist auch die Rede von Durchhaltevermögen und finanziellem Background, um bis zum ersten nennenswerten Verdienst „durchhalten“ zu können. OK, das mag auf viele Formen eigener Geschäfte zutreffen, die vorab hohe Kosten verschlingen und meist dennoch erst nach Jahren erste echte Gewinne einzubringen.

Eine Tätigkeit im Network Marketing beginnt man in der Regel allerdings nebenberuflich, ist also bereits anderweitig (Hauptjob, Rente…) vom Lebensunterhalt her abgesichert und kann völlig frei von Druck (auch kein Zeitdruck) ganz nebenbei etwas aufbauen. Hausfrauen, deren Mann bereits den Lebensunterhalt verdient, könnten so wunderbar etwas aufbauen (auch Hausmänner natürlich, deren Frau verdient).

OK, wer arbeitslos ist, steht natürlich unter Druck, schnell und nennenswert verdienen zu müssen. Aus der Arbeitslosigkeit ist es nun einmal deutlich schwerer, weshalb Arbeitslose nur sehr bedingt diesen Weg in die Selbständigkeit wählen oder sich darüber klar sein sollten, mehr zu tun und aktiver sein zu müssen, als ohne den Druck, innerhalb eines Jahres vom eigenen Geschäft dauerhaft leben zu müssen.

Aber auch hier gäbe es selbstverständlich Lösungsmöglichkeiten. Diese könnte evtl. ein 400 €-Job sein (teilweise Anrechnung auf ALG) und dann völlig nebenbei ein Start im Network Marketing. Das nimmt in jedem Fall Druck und man ist auch sozial abgesichert und hat mehr Geld in der Tasche als mit ALG allein, also flexibler.

Das Beispiel soll verdeutlichen, dass sehr vieles doch geht, wenn man nach Lösungen sucht, statt sich auf Gegenanzeigen zu fixieren. An dem folgenden Spruch ist was wahres dran:

Wer etwas wirklich tun will, sucht Wege -
wer etwas vermeiden will, sucht Gründe

Der eigene Wille ist die wichtigste Grundvoraussetzung, etwas auch tatsächlich auf die Beine stellen zu können. Mangelt es schon hier, sollte man’s vielleicht besser gleich bleiben lassen, denn dann klappt’s eh nicht, denn niemand schenkt uns Geld, schon gar nicht schnell und viel. Egal wo, man muss sich sein Einkommen immer erarbeiten und nur wer weiss, wie und nach Wegen sucht, diese dann auch engagiert und konsequent beschreitet, hat gute Chancen.

© 06.2008 by Norbert Warnke

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