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Archiv für August 2008

Registrieren von Vorteilskunden

August 31, 2008 Redaktion 1 Kommentar
Einkaufsvorteile als Vorteilskunde

Einkaufsvorteile als Vorteilskunde

Als Vorteilskunden bezeichnen wir reine Verbraucher, die sich bei einem Network Unternehmen nur deshalb einschreiben, um für sich selbst und die eigene Familie für den eigenen Bedarf Waren günstiger einzukaufen. Bei einigen MLM-Unternehmen kann sich ein Verbraucher ganz offiziell als Vorteilskunde anmelden und dann ohne weitere Verpflichtungen Waren zum Einkaufspreis beziehen.

Die Registrierung von Vorteilskunden sollte jedoch niemals die Regel sein, sondern eine Ausnahmeregelung bleiben. Es sollte immer reine Einzelfallentscheidung sein, ob eine Registrierung als Vorteilskunde Sinn macht. Als Networker verlieren wir mit der Registrierung eines Kunden als Vorteilskunde die Handelsspanne und es bleibt uns lediglich die Umsatzprovision übrig. Schon deshalb will die Registrierung von Vorteilskunden wohl überlegt sein.

Sinnvoll sind Vorteilskunden beispielsweise dann, wenn sich eine Belieferung über weitere Strecken nicht rechnet, also die Lieferkosten die Handelsspanne erreichen bzw. überschreiten, der Aufwand der Belieferung unverhältnismässig hoch wäre oder in der näheren Umgebung des Kunden bzw. Interessenten kein aktiver Vertriebspartner tätig ist, der die Belieferung dieses Kunden übernehmen könnte.

Sinnvoll ist dieser Weg auch dann, wenn ein Interessent am Geschäft erst einmal nur die Produkte kennenlernen und selbst ausprobieren möchte. Zum vollwertigen Vertriebspartner wird er in dem Moment, in dem er beginnt, eigene Kunden zu beliefern oder/und weitere Partner zu werben bzw. wird zum gewerblichen Vorteilskunden (Reseller oder Dienstleister), wenn er beginnt, Dienstleistungen mit den Produkten zu erbringen. In dem Moment ist auch eine Gewerbeanmeldung erforderlich

Reseller und Dienstleister zählen also zu den gewerblichen Vorteilskunden, denn sie arbeiten gewerblich (mit Absicht der Gewinnerzielung) mit unseren Produkten, verkaufen sie weiter (Reseller) oder erbringen Leistungen mit den Produkten. Einem Unternehmer empfiehlt es sich besonders, diese Möglichkeit anzubieten, denn ein Gewerbetreibender hat selbstverständlich zum einen besonderes Interesse daran, Waren zum „Grosshandelspreis“ einzukaufen und zum anderen offene Ohren für diese Möglichkeit, aber oft nicht für den Aufbau einer eigenen Partnerstruktur.

Ob ein Vorteilskunde mit den Produkten arbeitet oder sie einfach zum eigenen Bedarf verwendet, ist allein seine Angelegenheit. Ein Vorteilskunde, der nur für den eigenen privaten Bedarf Waren bezieht, ist nicht gewerblich tätig, da er weder Dienstleistungen anbietet, verkauft, noch Partner wirbt, sondern einfach nur einkauft. Mit Aufnahme einer gewerblichen Tätigkeit, also einer Tätigkeit mit Absicht der Gewinnerzielung, ist die Anmeldung eines Gewerbes erforderlich. Die gewerbliche Tätigkeit beginnt, so bald Waren an Dritte weiterverkauft werden, der erste eigene Vertriebspartner geworben wird oder sogar schon dann, wenn Waren mit der Absicht des Weiterverkaufs oder anderweitiger gewerblicher Nutzung eingekauft werden.

Wer als Vorteilskunde geworben wird, muss auch darüber informiert werden, dass er in dem Augenblick, in dem er beginnt, gewerblich tätig zu werden, auch ein Gewerbe anzumelden hat, also mit seinem ersten eigenen Kunden oder ersten eigenen Partner. An dieser Stelle beginnt die Absicht, Gewinn zu erzielen.

© 08.2008 by Norbert Warnke

Blog oder Homepage mit WORDPRESS

August 29, 2008 Redaktion 2 Kommentare
Blog oder Homepage mit WORDPRESS

Blog oder Homepage mit WORDPRESS

WORDPRESS bietet eine höchst vielseitige Software für den Einsatz sowohl auf eigenem Webspace, als auch als Hosting auf dem Server des Anbieters. Konzipiert wurde die Software zwar als Blogsystem, es ist aber auch ein Einsatz als Content Management System (CMS) für Erstellung und Verwaltung komfortabler Webseiten möglich. Die Software selbst ist mehrsprachig (auch deutsch), völlig kostenlos und frei herunterladbar. Zusätzlich sind viele interessante Erweiterungsmodule als Plugin erhältlich und auch hier gibt es eine Vielzahl kostenloser Plugins und ein deutsches Supportforum sowie eine Vielzahl von Layouts als Templates.

Die Einrichtung kostenloser Blogs auf dem Server des Anbieters ist sehr schnell und leicht realisierbar. Hier steht sowohl eine gewisse Auswahl an Layouts sowie zuschaltbare Templates als auch eine kleine Auswahl zuschaltbarer Plugins für erweiterte Funktionen zur Verfügung. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich und die Einarbeitung ist recht leicht, wenn man mit Software nicht gerade generell auf Kriegsfuss steht. Ein paar Grundkenntnisse im Aufbau von Webseiten und Gestaltung von Homepages sind allerdings von Vorteil, um das System möglichst optimal nutzen zu können. Das Backend (Admin Menü) ist in englisch gehalten, also wären ein paar Englischkenntnisse von Vorteil. Anmeldung und eigenes Blog sind in wenigen Minuten realisierbar:
http://de.wordpress.com

Der Download des kompletten Systems für den Einsatz auf eigenem Webspace ist zwar etwas komplizierter, dafür steht allerdings auch eine sehr viel grössere Menge an Features und Möglichkeiten zur Verfügung, die das Hostingangebot nicht bieten kann. Da wären z. B. eine sehr viel grössere Auswahl an Templates und Plugins, bessere Anpassung einzelner Elemente an die eigenen Wünsche bzw. Bedarf und die Möglichkeit, Werbung und Affiliateprogramme einzubinden. Erforderlich ist hier Webspace mit MySQL Datenbank und PHP Unterstützung. Die Downloadversion ist auch komplett (auch Backend) in deutsch erhältlich. Die jeweils aktuelle deutsche Version sowie Templates und Plugins sind hier erhältlich:
http://wordpress-deutschland.org

Ein Blog ist dann am erfolgreichsten, wenn er möglichst häufig aktualisiert wird. Für schnelle Besuche von Suchmaschinen empfiehlt sich die Hostingversion, denn Google besucht den Server täglich mehrfach. Wer mehr Wert auf möglichst umfangreiche und freie Nutzung legt, sollte sich sein Blog auf eigenem Webspace einrichten. Auch hier empfiehlt sich eine möglichst häufige Aktualisierung.

Der Einsatz als Content Management System (CMS) Homepage bietet eine Reihe von Vorteilen. Zum einen werden keine Vorkenntnisse in der Erstellung und Strukturierung von Webseiten benötigt und zum anderen ist der Zugriff von überall über das passwortgeschützte Admin Menü über einen normalen Web-Browser möglich, so dass keine FTP-Software zum hochladen vorher selbst erstellter Webseiten benötigt wird.

WordPress ist sehr empfehlenswert als schnelle, professionelle und äusserst flexible Internetlösung für viele Bereiche und Aufgaben und ermöglicht die Erstellung komplexer Internetpräsenzen in kürzester Zeit von jedem Webbrowser und ohne zusätzlich benötigte Software.

© 08.2008 by Norbert Warnke

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Kontakte über social networks

August 17, 2008 Redaktion Kommentieren
Social Networking

Social Networking

Seit einiger Zeit boomen sogenannte „social networks“ wie myspace, facebook, xing, yasni, lokalisten und viele mehr im Internet und versprechen Kontakte in vielen Bereichen beruflich, gewerblich und privat. Bei diesen Diensten kann der User eigene Profile anlegen, Informationen über sich, seine Interessen und sein Geschäft einstellen und hat die Möglichkeit, entweder durch andere User oder Besucher kontaktiert zu werden oder diese selbst zu kontaktieren.

Kontakte sind in unserer Branche das wichtigste Gut. Alles, was wir in irgendeiner Form erreichen können, ist nur über Kontakte zu anderen Menschen oder Unternehmen möglich. Also ist es enorm wichtig, auch mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Hier gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, eine davon ist die Arbeit mit diesen „social networks“.

Social Networks stellen reine Kontaktbörsen zur Verfügung und keine Werbeplattform. Es geht also nicht darum, Menschen mit Angeboten zuzuschütten, sondern schlicht und einfach darum, Kontakte zu schliessen, Menschen mit gleichen und ähnlichen Interessen kennenzulernen, sich selbst vor- und darzustellen. Vielleicht ergibt sich aus dem einen oder anderen Kontakt eine Möglichkeit, vielleicht kommt die eine oder andere Frage, was man so macht. Wer mit etwas Fingerspitzengefühl darangeht, ein eigenes Beziehungsnetzwerk aufzubauen, wird mit Sicherheit etwas davon haben, und wenn’s „nur“ neue Freunde sind.

Beziehungsnetzwerk bedeutet auch nicht, dass aus jedem Kontakt gleich irgendetwas nützliches wird, sondern dass man über direkte Kontakte auch die Möglichkeit erhält, weitere Personen kennenzulernen. Diese Kontakte sollte man auch pflegen, denn sie könnten irgendwann einmal in irgendeiner Form nützlich sein.

Hier ein paar Links zu bekannten Social Networks mit unterschiedlicher Ausrichtung:

http://yasni.de
http://facebook.com
http://myspace.com
http://xing.com
http://ecademy.com
http://lokalisten.de
http://wer-kennt-wen.de

Einige Netzwerke (aus dieser Liste: Xing) sind unserer Branche gegenüber negativ eingestellt, was vor allem auch am Auftreten mancher schwarzer Schafe liegen mag, die jedem gleich ihr Geschäft aufdrücken wollen und penetrant werben, was das Zeug hält. Gerade deshalb ist es extrem wichtig, nicht mit dem Holzhammer aufzutreten. Wir sollen niemand „missionieren“ oder „bekehren“, sondern einfach nur Menschen kennenlernen.

Sehr viele interessante Menschen kann man über Social Networks treffen und vor allem auch erkennen, womit sich diese Menschen beschäftigen. So findet man relativ leicht Ansatzpunkte für eine Kontaktaufnahme über gemeinsame Interessen oder einfach nur interessante Infos oder nützliche Leistungen und Synergien für viele Bereiche, also bei weitem nicht nur für Dinge, die wir selbst anbieten, sondern auch für Dinge, die wir selbst jetzt, später oder irgendwann gut gebrauchen könnten. Hier kann es sich als nützlich erweisen, einen Spezialisten oder Fachmann dieses Bereichs bereits zu kennen und ihm positiv in Erinnerung zu sein. Das ist der tiefere Sinn solcher Netzwerke, die aus geben und nehmen auf Gegenseitigkeit aufbauen.

© 08.2008 by Norbert Warnke

Was bringt hohe Ausschüttung?

August 12, 2008 Redaktion 1 Kommentar
Was bringt hohe Auszahlung?

Was bringt hohe Auszahlung?

Nicht selten werben Geschäfte mit besonders hoher Auszahlung. Das klingt auf den ersten Blick sehr gut, denn es bedeutet, dass vom generierten Umsatz ein hoher prozentualer Teil wieder in unsere Taschen fliessen soll, für uns also ein höheres Einkommen verspricht. Nehmen wir eine solche Aussage einmal etwas genauer unter die Lupe und betrachten, was es bedeutet, wenn viel von dem, was vom Unternehmen eingenommen wird, auch wieder ausgeschüttet wird.

Gehen wir einfach mal von einer attraktiv klingenden Ausschüttung von 70% aus. Das heisst, von den restlichen 30% müsste das Unternehmen ALLE eigenen Kosten incl. Warenbezug/Herstellung, Logistik, Export, Zoll, Personal, Equipment, Verwaltung, Büro, Strom, Telefon, Werbung, sonstige Fix- und variablen Kosten sowie Steuern etc. decken können und es muss auch noch Gewinn übrig bleiben.

Hier stellt sich allerdings die Frage: Was können die Produkte da wert sein?

Eine hohe Ausschüttung bedeutet also gleichzeitig eine hohe Verteuerung der Produkte. Bei der Ausschüttung wird zudem auch vom Berater-Einkaufspreis ausgegangen, der noch nicht einmal die Handelsspanne beinhaltet, welche am Ende noch einmal auf das vom Berater eingekaufte Produkt aufgeschlagen wird. Den Gesamtpreis zahlt dann der Endkunde.

Die nächste Frage liegt hier auch bereits auf der Hand: Findet ein Produkt, das aufgrund unnötiger Verteuerung möglicherweise weit mehr kostet, als es wahrscheinlich wert ist, überhaupt genug Abnehmer?

Finden wir für ein Produkt, an dessen Verkauf wir viel verdienen würden, keine Abnehmer, nutzt uns ein Verdienst im Grunde gar nichts, der mangels Absatz gar nicht erst entsteht.

Je höher die Auszahlung, desto mehr Geld wird einfach nur umverteilt. Verteuerung über die Handelswege findet zwar immer statt (klar, jede Station will ja verdienen). Realistisch und angemessen dürften Auszahlungen unter 50% sein (und das ist schon hoch gegriffen, meist sind es unter 40%), sonst kommen automatisch künstlich überteuerte Waren heraus, die von der Preisgestaltung her nicht mehr marktgerecht und sehr schwer an echte Kunden verkäuflich sein dürften.

Wichtig sind also immer möglichst marktfähige Produkte zu konkurrenzfähigen Verkaufspreisen, die auch vom Endverbraucher nachgefragt werden. Man kann sich leicht ausrechnen, dass an hundert Verkäufen mit 20% Erlös mehr verdient werden kann als an zehn Verkäufen eines vergleichbaren Produkts mit 60% Erlös.

© 08.2008 by Norbert Warnke